Merinowolle ist eine der feinsten Naturfasern der Welt: Sie kratzt nicht, reguliert die Körpertemperatur und nimmt kaum Gerüche an. Mit der richtigen Pflege behält Ihr Merinopullover über viele Jahre hinweg seine perfekte Passform und unvergleichliche Weichheit.
1. Warum Merinowolle so besonders ist
Die ultrafeinen Fasern des Merinoschafs biegen sich sanft bei Hautkontakt und isolieren dank ihrer natürlichen Kräuselung hervorragend. Die Faser ist selbstreinigend — oft genügt bereits gründliches Auslüften an frischer Luft, um Gerüche vollständig zu neutralisieren.
2. Richtiges Waschen: Weniger ist mehr
- Waschen Sie Merinokleidung nur dann, wenn sichtbare Flecken vorhanden sind.
- Wählen Sie den Woll- oder Handwaschgang bei maximal 30 °C.
- Verwenden Sie stets ein pH-neutrales Flüssig-Wollwaschmittel ohne Enzyme.
- Verzichten Sie vollständig auf Weichspüler, da dieser die natürlichen Wollfasern verklebt.
3. Trocknen und in Form bringen
Nasse Wolle niemals auswringen! Drücken Sie das Kleidungsstück vorsichtig in einem dicken Frotteetuch aus. Breiten Sie den Pullover flach auf einem Wäscheständer aus und ziehen Sie ihn sanft in seine ursprüngliche Form. Niemals im Wäschetrockner oder über einer direkten Wärmequelle trocknen.
«Geduld beim Trocknen ist das Geheimnis für lebenslange Formstabilität feiner Strickwaren.»
4. Sichere Lagerung im Kleiderschrank
Strickpullover sollten stets liegend gelagert werden. Auf Kleiderbügeln leiern die Schultern durch das Eigengewicht aus. Zedernholzblöcke oder Lavendelsäckchen im Schrank bieten natürlichen, duftenden Schutz vor Kleidermotten.
5. Pilling sanft entfernen
Kleine Knötchen an Reibungsstellen sind eine natürliche Eigenschaft von Naturwolle und kein Qualitätsmangel. Entfernen Sie diese mühelos mit einem elektrischen Fusselrasierer oder einem speziellen Wollkamm.


